Bookholzberg - Gute Nachrichten für zukünftige Häuslebauer: Noch sind im neuen Baugebiet „Bargup“ in Bookholzberg Bauplätze frei. Seit etwa zwei Monaten laufen die Erschließungsarbeiten, sagt Lukas Auringer vom Huder Bauunternehmen Hermann Tönjes, der für die Erschließungsarbeiten verantwortlich ist. Voraussichtlich bis Ende September seien die Arbeiter mit den Baustraßen sowie den Versorgungsleitungen beschäftigt.

Das Huder Bauunternehmen ist für die Grundstücke im westlichen Bereich des Baugebietes zwischen Nutzhorner Straße und Bahnlinie Oldenburg-Bremen zuständig. 24 Grundstücke zwischen 500 und 800 Quadratmetern stehen hier laut Auringer zur Verfügung. Ein Quadratmeter kostet 135 Euro. Der Großteil sei bereits verkauft, noch könnten sich aber Interessenten melden.

Die Grundstücke im östlichen Teil vermarktet Hafemann-Bauträger aus Bookholzberg. 38 Bauplätze bietet das Unternehmen hier an. „Wir starten jetzt erst mit dem Verkauf“, sagt Geschäftsführer Heiko Hafemann. „Das Interesse ist da, wir können nicht meckern“, beschreibt er die Nachfrage. 146 Euro kostet hier der Quadratmeter eines Grundstückes für ein Einfamilienhaus. Die Grundstücke sind zwischen 700 und 858 Quadratmeter groß.

Was auf der Fläche des geplanten Netto-Marktes am Eingang des Baugebietes passieren soll, steht laut Heiko Hafemann „noch in den Sternen“. Nach langem Hin und Her hatte der Discounter abgesagt (die NWZ berichtete mehrfach).

Bei den Mehrfamilienhäusern laufen laut Fachbereichsleiter Peter Meyer noch Gespräche. „Ich kann noch kein Ergebnis vermelden. Es gibt aber Interessenten, auch für geförderten Wohnungsbau.“ Letzterer sei aber nicht vorgeschrieben. Auf fünf etwa 1000 Quadratmeter großen Grundstücken sei Platz für fünf Gebäude mit jeweils sechs Wohneinheiten.


Begonnen haben neben den Erschließungsarbeiten auch die Erdarbeiten für die neue Kindertagesstätte mitten im Baugebiet an der Ecke Bargup/Achterhoek, teilt Rainer Loog, bei der Gemeinde zuständig für Gebäudeservice, mit. Am 31. Dezember soll die Kita laut Loog spätestens fertig sein, so dass der Betrieb am 1. Januar kommenden Jahres starten kann.

Vor Bahnlärm geschützt sein soll das neue Baugebiet übrigens schon jetzt: Der rund fünf Meter hohe Lärmschutzwall parallel zur Bahn ist laut Fachbereichsleiter Peter Meyer fast fertig.