Bookhorn/Berlin - Sie hat es wieder getan: Die Bookhornerin Kathleen Kalinke-Schwarting hat den Schweinestall auf dem heimischen landwirtschaftlichen Betrieb gegen die Berliner Messehallen getauscht. Am letzten Tag der „Internationalen Grünen Woche“ war sie zusammen mit über 100 anderen Agrarscouts auf der Messe unterwegs – und Ansprechpartner für die zahlreichen Besucher.

„Es war wirklich brechend voll“, sagt Kalinke-Schwarting im Gespräch mit der NWZ. Aber die Arbeit mache ihr Spaß. Als Agrarscout steht sie den Besuchern Rede und Antwort zu landwirtschaftlichen Themen und ist auch so etwas wie ein Besucherführer auf Zeit. Bereits zum dritten Mal war sie in dieser Funktion auf der Grünen Woche unterwegs. „Man kennt viele der anderen Agrarscouts mittlerweile, das ist ganz schön“, sagt sie.

Aber auch die Gespräche mit den Besuchern machen ihr Spaß. Und die zunehmende Öffentlichkeitsarbeit der Landwirte scheint zu fruchten. „Die Fragen sind von Jahr zu Jahr konkreter geworden“, weiß Kalinke-Schwarting. Ob nun Antibiotika-Minimierung oder Gülle-Aufbewahrung: Die Themen sind vielfältig. „Manchmal habe ich die Besucher dann einfach zu den passenden Ständen gebracht“, so Kalinke-Schwarting. Wie im Fall einer Familie: Die Kinder fragten, als sie vor den Kälbchen standen, wie deren Eltern aussehen. „Da bin ich einfach mit in die Tierhalle gegangen. Zeigen ist doch viel schöner als erklären.“