Großer Tag für die Siemer Werft aus Reekenfeld in der Gemeinde Barßel (Kreis Cloppenburg): In Düsseldorf wurde jetzt eines ihrer Boote für den Rhein, konkret für die Wasserschutzpolizei Duisburg, getauft. Dabei wurde es spannend: Erst im vierten Versuch zerplatzte die Flasche am Rumpf. Duisburgs Polizeipräsidentin Elke Bartels nahm die Bootstaufe vor. „WSP 12“ ist 17 Meter lang, 50 Stundenkilometer schnell und hat 1,5 Millionen Euro gekostet, berichtete das NRW-Innenministerium am Montag. Die Schiffstaufe fand im Beisein von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) auf der Messe „boot“ in Düsseldorf statt. „Wer auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Sicherheit sorgt, muss gut ausgestattet sein“, sagte Reul. Das Boot von Siemer Yachtbau habe einen Tiefgang von nur 1,1 Metern. Die Wasserschutzpolizei ist zuständig für rund 900 Kilometer schiffbare Wasserstraßen in NRW. 275 Polizisten kommen auf rund 14 000 Einsätze im Jahr. Elf weitere Boote der Wasserschutzpolizei sind derzeit auf dem Rhein im Einsatz.
