BRAKE - Für die erfolgreiche Suche nach einem Ausbildungsplatz ist eine gute Bewerbungsmappe unerlässlich. Die Bewerbungsmappe kann die Eintrittskarte für ein Vorstellungsgespräch sein. Das Bildungsnetzwerk (BiNe) Wesermarsch und die Innungskrankenkasse (IKK) Weser-Ems richten in der Wesermarsch zum ersten Mal einen Wettbewerb um die beste Bewerbungsmappe aus. Die Schirmherrschaft hat der Landtagsabgeordnete Björn Thümler übernommen.
Teilnehmen können allgemein bildende und berufsbildende Schulen. Der achtköpfigen Jury gehören Personalverantwortliche aus Industrie- und Handwerksbetrieben, der IKK und Kreishandwerkerschaft an. Prämiert werden die drei besten einzelnen Bewerbungsmappen und die drei besten Klassen (mit mindestens zehn Teilnehmern pro Klasse). Es gibt Einkaufsgutscheine und Praxistage in Betrieben in der Wesermarsch zu gewinnen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 12. Oktober ans Bildungsnetzwerk Wesermarsch, Gerd-Köster-Str. 4, 26919 Brake, geschickt oder bei der Berufsfindungsmesse am 11. und 12. Oktober im Berufsbildungszentrum abgegeben werden.
Dieter Tabing ist bei der IKK für die Betreuung von Firmenkunden zuständig. Von Firmeninhabern hört er häufig Klagen über mangelhafte Bewerbungsunterlagen. Es hapert an der Rechtschreibung, der Berufswunsch wird nicht deutlich formuliert, der Bewerber weckt kein Interesse.
Dr. Karl Netzel, Geschäftsführer der Firma Rommerskirchen, schaut bei Bewerbungsmappen zu allererst auf einen ordentlichen Aufbau. Das Begleitschreiben muss fehlerfrei sein und das Interesse des Bewerbers an dem Beruf klar zum Ausdruck bringen. Nicht fehlen dürfen das Schulzeugnis und der Lebenslauf. Ob tabellarisch oder handschriftlich, der Lebenslauf sollte auf jeden Fall ausführlich sein und etwas über das soziale Umfeld, Interessen und Hobbys aussagen. Ein Foto muss nicht sein, wird aber empfohlen.
„Der Wettbewerb soll Ansporn sein, sich mit der Berufswahl intensiv zu befassen“, betonen Anika Mackenrodt von BiNe und Thomas Sturm von der Kreishandwerkerschaft. Um Jugendliche ins Berufsleben zu bringen, sieht Björn Thümler viele Ebenen gefordert, neben Firmen und Schulen auch die Eltern. Er wünscht sich, dass mit dem Wettbewerb auch Hemmschwellen abgebaut werden.
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