Brake - Ein Problem beschäftigt Manfred Scholz aus Brake schon seit November: Sein Festnetzanschluss ist außer Betrieb. Dieser war am 19. November aufgrund einer Störung ausgefallen – bisher ist er noch nicht repariert.
Scholz ist langjähriger Kunde bei der EWE. Diese teilte ihm mit, dass die Störung am 24. November behoben worden wäre, doch seinen Festnetzanschluss konnte er immer noch nicht nutzen.
Mehrfach telefonierte Scholz mit dem Kundendienst und sprach mit seinem zuständigen Ansprechpartner, der ihm dann für den 4. Dezember einen Termin zusagte – mehr als eine Woche später.
Dieser sollte zwischen 13 und 17 Uhr erfolgen und Scholz verschob einige eigene Termine, um wie gewünscht zu Hause zu sein. Doch dann erhielt er gegen halb zwei eine Terminabsage per WhatsApp. Scholz solle telefonisch beim Kundendienst einen neuen Termin vereinbaren. Dieser wurde dann auf den folgenden Tag gelegt, wieder von 13 bis 17 Uhr. Scholz musste erneut eigene Termine verschieben.
Der Braker ärgert sich über die kurzfristige Terminabsage und kann nicht nachvollziehen, weshalb die Störung seines Festnetzanschlusses nach mehreren Wochen immer noch nicht behoben ist. Auch dass er einige Termine verschieben musste, was im Nachhinein verlorene Zeit war – da der Techniker ja absagte –, ärgert ihn.
Die NWZ fragte telefonisch bei der EWE-Pressesprecherin Katharina Schütz nach, die zusicherte, sich umgehend um die Angelegenheit zu kümmern. Sie setzte sich mit dem Kundendienst in Verbindung, um schnellstmöglich eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Schütz bedauerte es sehr, dass es zu so kurzfristigen Terminabsagen gekommen war. Man sei jedoch im Infrastrukturbereich auf die Zusammenarbeit mit der Telekom angewiesen und könne das bestehende Problem nur an diese weitergeben. Für die Behebung der Störung sei dann die Telekom zuständig. Schütz erklärte, dass ihre Kollegen im engen Austausch mit der Telekom und Scholz selbst stünden. Die EWE werde ihm für die Unannehmlichkeiten mit einer Anpassung der Grundgebühr entgegenkommen. Laut Scholz sei der Grund für die Festnetzstörung kein technischer Defekt sondern ein sogenannter Datenschiefstand gewesen. Um diesen zu beheben, gleicht die Telekom entsprechende Daten direkt mit Scholz ab.
Leider konnte die Störung bis zum 7. Dezember noch nicht behoben werden. Dieser Zustand dürfte Scholz nicht zufrieden stellen, denn er hatte sich ja eine schnelle Lösung gewünscht.
Es bleibt zu hoffen, dass die Störung jetzt schnell behoben wird. Denn auch wenn Scholz per Handy erreichbar ist und die EWE ihm mit der angepassten Grundgebühr entgegen kommt, möchte er natürlich auch jeden Anruf auf seinem Festnetzanschluss entgegennehmen können.
