BRAKE - BRAKE - „Unser Ziel ist eine hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter“, erläutert Alfred Bätza, Leiter des Außenbezirkes Blexen mit Stützpunkt Klippkanne in Brake des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bremerhaven. In einer Qualifizierungsmaßnahme von Wasserbaufacharbeitern wurden Ralf Schumacher (Stützpunkt Klippkanne) zum „Wasserbaumeister“ und Christian Rathkamp (Stützpunkt Klippkanne), Marc Böttjer (Außenbezirk Blexen) sowie Claus Hauerken (WSA Bremen) zum „Geprüften Polier“ ernannt. Sie erhielten jetzt ihre Meisterbriefe.
Ralf Schumacher hat sich in einer zweijährigen Maßnahme beim Berufsbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest in Koblenz seine Meister-Meriten verdient. Er soll demnächst die Ausbildung von Lehrlingen in Blexen und Klippkanne übernehmen.
Der Stützpunkt Klippkanne blickt auf eine lange Ausbildungstradition zurück. Seit 1948 wurden hier bereits 40 Wasserbaufacharbeiter ausgebildet. Die nächsten Auszubildenden fangen am 1. August an. Schumacher ist sich seiner Verantwortung als Meister bewusst. „Das ist für mich aber kein Neuland. In Kooperation mit dem WSA Brandenburg habe ich schon Auszubildende betreut“, so Schumacher.
Rathkamp, Böttjer und Hauerken haben einen unorthodoxen Weg eingeschlagen: Die drei absolvierten eine eineinhalbjährige Fortbildung im Tiefbau beim Bau-ABC in Rostrup bei Bad Zwischenahn, also eine industriebezogene Meisterqualifizierung in der Bauindustrie, obwohl sie bei Behörden, den Schifffahrtsämtern, tätig sind. Der Stützpunkt in Klippkanne ist mit einer Straßenmeisterei vergleichbar – nur bessern die Mitarbeiter keine Straßen, sondern Wasserwege aus. Größere Bauprojekte werden ausgeschrieben. „Wir sind Auge und Ohr des WSA und fungieren als Bindeglied zwischen Baufirmen vor Ort und dem WSA. Vor allem betreuen wir die Firmen, haben aber auch eine gewisse Aufsichtsfunktion“, beschreibt Böttjer seinen Aufgabenbereich.
Alfred Bätza verhehlt seinen Stolz über die jungen und qualifizierten Mitarbeiter nicht. „In der Verkehrsindustrie gibt es einen Trend zu kleinen Teams mit hoch qualifizierten Leuten. Um eine optimale Betreuung zu gewährleisten, müssen wir auf Augenhöhe bleiben.“
