BRAKE - BRAKE - Bildung für den ländlichen Raum hat sich die Kreisarbeitsgemeinschaft Wesermarsch der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) auf ihre Fahne geschrieben und dabei auch häufig schon eine Vorreiterrolle übernommen. Die Vorsitzende Annegret Martens verweist nicht ohne Stolz auf eine Seminarreihe, die aus einem Modellprojekt für Frauen hervorgegangen ist. Die Seminarreihe ist zum Renner im LEB-Programm geworden und erfreut sich so großer Beliebtheit, dass sie mittlerweile in zwei Blöcken angeboten wird. „Lebenslanges Lernen ist dabei ein wichtiger Aspekt. Die zumeist älteren Teilnehmer erschließen sich durch das gemeinsame Lernen neue Lebenswelten“, erklärt Martens das „Erfolgsgeheimnis“.

Der erste Block (nur für Frauen) der neuen Seminarreihe zum Thema „Der Mensch im Rhythmus der Zeiten – Zeitgeschichte unserer Kultur und Naturlandschaft“startet am Montag, 19. September, im Paul-Gerhardt-Haus an der Kirchenstraße. Veranstaltungsort des zweiten Blocks (für Frauen und Männer) ist das evangelische Gemeindehaus in Golzwarden. Er beginnt am Mittwoch, 21. September. Anmeldungen nimmt die LEB noch unter Telefon 04401/98050 entgegen, mittwochs in der Zeit von 8 bis 16 Uhr auch unter Telefon 980534.

An zehn Terminen steht diesmal die Archäologie im Mittelpunkt des Seminars. Themen sind unter anderem die Himmelscheibe von Nebra, die Ernährung vor 3000 Jahren und die Ausgrabungen der Siedlung aus der Bronzezeit an der Hahnenknooper Mühle. Auch die Literatur kommt nicht zu kurz. Diesmal geht es um Leben und Werk des Braker Ehrenbürgers Georg-von der Vring. Weitere Themen sind nordwestdeutsche Kunst von Heinrich Vogler bis Bernhard Winter, die Wirtschaftsförderung als Lotse für Unternehmen und Bürger und allgemeine Knochenerkrankungen. Die Exkursion führt diesmal ins Augusteum in Oldenburg.

Als Referenten stehen namhafte Wissenschaftler und Experten zur Verfügung, unter anderen der Bezirksarchäologe Dr. Jörg Eckert und Dr. Erwin Strahl vom Institut für historische Küstenforschung Wilhelmshaven. Die Seminare werden ehrenamtlich geleitet. „Das Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert bei der LEB“, unterstreicht Martens. Die Ehrenamtlichen haben das Ohr an der (Teilnehmer)-Basis, auf Anregungen und Bedürfnisse wird schnell reagiert. Auch das gehört zum Erfolgsgeheimnis.

Mehr Infos unter www.leb.de