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Spedition Neuer Brückenkopf für ganz Europa

Brake/Villach - Mit der Eröffnung des ersten Standorts in Österreich treibt das Braker Unternehmen L.I.T. seine internationale Ausrichtung voran. Durch die neue Niederlassung in Villach soll der Dreiecksverkehr zwischen Österreich, Italien und Deutschland aufgebaut werden. Schwerpunkt des Leistungsangebots in Österreich sind Jumbo-Transporte. Ziel des Logistikdienstleisters sei es, verstärkt internationale Großkunden aus der Verpackungs- und Dämmstoffindustrie zu gewinnen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Darüber hinaus verspricht sich die L.I.T. den Zugang zu Fachkräften über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus.

Neuer Brückenkopf

„Durch die nahe Anbindung in Villach an das Logistikzentrum Alplog Carinthia ist der neue Standort Brückenkopf für ganz Europa und bietet eine optimale Vernetzung mit Autobahnen, Bahnlinien und Häfen“, erklärt Marco della Pietra, Niederlassungsleiter der L.I.T. Speditions GmbH in Villach.

Mit der Gründung der neuen Niederlassung im Oktober 2017 errichtet das Unternehmen am Schnittpunkt europäischer Verkehrsachsen ein Drehkreuz für die Warenströme zwischen Österreich, Italien und Slowenien. Diese sollen nun ausgebaut werden. „Diese Vernetzung bietet uns enorme logistische Perspektiven. Unser Ziel ist die Gewinnung internationaler Kunden aus der Verpackungs- und Dämmstoffindustrie und damit den Jumbo-Markt in Österreich zu erschließen“, sagt Marco della Pietra. Die geografische Lage ermögliche es zudem, gezielt Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen zu bedienen.

Einige Zahlen und Fakten

Die L.I.T. AG (Logistik, Information, Transport) mit Hauptsitz in Brake beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter an 32 europäischen Standorten.

Zur 1988 gegründeten Firmengruppe gehören die L.I.T. Speditions GmbH, die L.I.T. Cargo GmbH, die L.I.T. Lager & Logistik GmbH sowie die comLogis GmbH.

Das Unternehmen verfügt über 140 500 Quadratmeter Lagerfläche und einen Fuhrpark aus 900 Lastkraftwagen

Zu den Transportleistungen zählen unter anderem der nationale und internationale Güterfernverkehr sowie der Linien- und Werkverkehr im Bereich der Automotive/JIT-Transporte und Getränketransporte.

Seit Aufnahme der operativen Tätigkeiten in Villach hat der Logistikdienstleister sein Auftragsvolumen in nur kurzer Zeit vervierfacht und war schon für fast alle namhaften Industrieunternehmen in Österreich tätig. Aktuell be- und entlädt der Logistikdienstleister 15 bis 20 Lastkraftwagen am Tag. Im nächsten Jahr soll das Volumen auf 30 bis 50 Jumbo-Gliederzüge pro Tag ansteigen. Dabei wird sich aber nicht nur auf den eigenen Fuhrpark spezialisiert, sondern man ist auch für Subunternehmen aktiv. Nicht zuletzt deshalb soll das Personal in Villach verstärkt werden.

Strategische Ausrichtung

Mit der Standorteröffnung verfolgt der Logistikdienstleister die strategische Ausrichtung konsequent weiter: „Die gesamte Region bietet ein hohes Wachstumspotenzial. Durch die verstärkte Internationalisierung versprechen wir uns, weiterhin neue Märkte in ganz Europa zu erschließen“, so Marco della Pietra.

Neben Österreich ist der Logistikdienstleister auch in Großbritannien, Frankreich, Polen, Luxemburg, Italien, Tschechien und den Niederlanden aktiv. Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels erhofft man sich außerdem Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften außerhalb Deutschlands.

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