Brake - Im November hatte Niedersachsen Ports die Sperrung der Braker Binnenhafenschleuse angekündigt, um Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vornehmen zu können. Jetzt informierte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann über die vorgenommenen Arbeiten. „Der Braker Hafen ist ein wichtiger Motor für die Wirtschaft in der Wesermarsch“, sagte sie. Eine regelmäßige Instandhaltung sei wichtig, damit dieser Motor auch weiter problemlos laufen könne, auch zur Sicherung des Hochwasserschutzes.

Holger Banik, Geschäftsführer von NPorts, sowie Niederlassungsleiter Harald Ludwig berichteten der Landtagsabgeordneten, dass die Kosten für die Sanierung rund 30 000 Euro für den Materialaufwand betrugen. Die Arbeiten wurden vom Technischen Service der Braker Niederlassung von Niedersachsen Ports vorgenommen.

Der Braker Binnenhafen wird vorrangig von lokalen Wirtschaftsunternehmen genutzt. Neben dem Umschlag von Gütern sowie Fisch werden dort Hafendienstleistungen wie das Bebunkern, die Reparatur und Wartung von Schiffen vorgenommen. Er dient als Flucht- und Nothafen für Binnenschiffe und kleinere Seeschiffe. Insbesondere in den Sommermonaten nutzt ihn die Freizeitschifffahrt.

Während der Sperrung wurden außerdem Unterhaltungsbaggerungen im Vorhafen vorgenommen, um den Bereich von Sand und Schlick zu befreien. So kann auch weiterhin die problemlose Einfahrt in den Hafen garantiert werden. Schleusen sind wichtige Verbindungen, die zur Leistungsfähigkeit eines Hafens beitragen. Daher werden diese Anlagen regelmäßig gewartet und instand gesetzt. In der Regel werden diese Arbeiten unter laufendem Betrieb vorgenommen. Die letzte große Hauptuntersuchung mit einer Vollsperrung der Schleuse fand 2018 statt.