Steinhausen - Damit Steinhausen in der Gemeinde Bockhorn mit schnellem Internet versorgt werden kann, müssen dem Anbieter EWE mindestens 93 Aufträge von Steinhauser Bürgern vorliegen (NWZ berichtete). Das war bis zum Ablauf der Frist nicht der Fall – etwa ein Drittel fehlte. Nun hat die EWE die Frist verlängert, um noch mehr Steinhausern die Chance zu geben, sich zu informieren.
Konkret geht es um die Übertragungsraten: Im Moment gibt es in Steinhausen noch nicht die leistungsfähigen Breitbandkabel, so dass sich viele Internetseiten nur langsam aufbauen und manche Anwendungen im Internet nicht reibungslos oder gar nicht funktionieren. Vor allem für Unternehmen ist es wichtig, schnelles Internet zu haben.
60 Aufträge liegen bereits vor. „Die EWE bleibt weiterhin am Ball, was wirklich zu begrüßen ist“, sagt Heiko Haschen, CDU-Ratsherr aus Steinhausen. Er weist darauf hin, dass in Zukunft auch das „normale“ Telefon über die Internetleitungen laufen wird, und wenn in Steinhausen keine leistungsfähigen Breitbandkabel liegen, könne es beim Telefonieren zu Störungen kommen.
Außerdem macht er deutlich, dass es sich bei den Aufträgen, die mit der EWE abgeschlossen werden, um Anschlussverträge handelt. Bürger, die bereits Verträge bei anderen Anbietern haben, können diese natürlich bis zum Auslaufen behalten. „Man schließt mit der EWE einen Anschlussvertrag, der dann anschließt sobald der Vertrag mit dem alten Anbieter endet“, so Haschen.
Die EWE bittet Bürger, auch ihre Nachbarn anzusprechen und auf die beiden zusätzlichen Veranstaltungen aufmerksam zu machen.
