BREMEN - Für den sechsspurigen Ausbau der A 1 Hamburg-Bremen werden an diesem Wochenende erstmals Strecken voll gesperrt. Zwischen Oyten und Stuckenborstel sowie Dibbersen und Rade werden drei Brücken abgerissen.
Umleitungen seien eingerichtet, die Autofahrer müssten sich auf Wartezeiten einstellen, sagte Thomas Schröder, Bauingenieur bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Freitag. Die Sperrung sei für die Zeit von Sonnabend 17.00 Uhr bis Sonntag 13.00 Uhr geplant.
Für den Ausbau des Abschnitts vom Autobahndreieck Buchholz bis zum Bremer Kreuz ist ein privater Autobahnbetreiber verantwortlich. Er soll die fast 73 Kilometer lange Strecke nicht nur ausbauen, sondern sie während der kommenden 30 Jahre in privater Regie auch instandhalten. Den Zuschlag für das deutschlandweit größte Kooperationsprojekt der öffentlichen Hand mit der Privatwirtschaft hatte ein Konsortium bekommen. Die Firmen Bilfinger Berger und John Laing erhielten beide 42,5 Prozent, das Papenburger Unternehmen Johann Bunte 15 Prozent.
