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Unfall-Lkw verliert Gefahrgut – Warnung an Bevölkerung
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Aktualisiert vor 14 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mobilitätswende dürfte vor allem Zulieferer treffen

15.05.2019

Bremen Die Autoindustrie steckt im Umbruch – die Schlagworte lauten Digitalisierung, Mobilitäts- und Energiewende. Die Angst vorm Arbeitsplatzverlust treibt viele Beschäftigte um. Bei der zweiten Automobilkonferenz der IG Metall Küste am Dienstag in Bremen ging es darum, was die Autobauer beschäftigt.

In Niedersachsen hängen mehr als 600.000 Arbeitsplätze an der Branche, im Bezirk der IG Metall Küste sind es rund 45.000. VW in Emden hat 10.000 Beschäftigte, Mercedes-Benz in Bremen 12.500.

Wen der Wandel am härtesten treffen könnte, sind die Zulieferer. „Je nachdem, welche Teile sie liefern, müssen sie sich eventuell komplett neu orientieren, vielleicht sogar weg vom Automobilsektor“, erklärte Frank Iwer, IG Metall Vorstand, Leiter Stabsstelle strategische und politische Planung.

Denn einige Komponenten wie Kolben lassen sich nicht elektrifizieren oder digitalisieren. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten viele Zulieferer Prozesse automatisieren, was wiederum Arbeitsplätze koste.

Gefragt nach der Zukunftsstrategie erklärte Andreas Dick, Werkleiter VW Emden, „dass wir immer mehr zum Dienstleister werden müssen. Wir müssen nicht nur mit guter Hardware, sondern auch mit sehr guter Software punkten“. Im Pkw-Bereich sieht Dick batteriebetriebene Elek­trofahrzeuge als „effizienteste Methode“. Die Brennstoffzelle könne er sich vor allem im Lkw-Sektor vorstellen. „Stellen werden meist bei einfacheren Tätigkeiten wegfallen. Dafür entstehen neue in komplexeren Themenfeldern, aber die werden das nicht eins zu eins auffangen können.“

Bei Daimler möchte man sich noch nicht auf eine Antriebsart festlegen. Markus Keicher, Standortleiter des Mercedes-Benz-Werks in Bremen, betonte, dass „wir auf unterschiedliche Mobilitätskonzepte setzen, je nachdem, wo wir uns bewegen und was der Kunde möchte“. Um den Wandel zu meistern, setze Daimler auf veränderte Ausbildungskonzepte und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Ingo Steinkrüger, Vorsitzender der Geschäftsführung Thyssenkrupp System Engineering, sagte: „Wir brauchen die Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern und müssen die Älteren auch entsprechend schulen. Wir müssen uns auf einen veränderten Kundenstamm einstellen, zu dem verstärkt auch Start-ups zählen werden.“ Steinkrüger plädierte dafür, dass „wir an der einen oder anderen Stelle mehr unternehmerischen Mut brauchen“. Denn man müsse Milliarden in Technologien investieren, von denen man eben noch nicht wisse, ob die Kunden sie letztlich haben möchten.

Hier sei auch die Politik gefragt. Sie müsse die Elek­tromobilität viel stärker fördern – von der Ladesäulen-Infrastruktur bis zum Ausbau regenerativer Energien. Unternehmen dagegen bräuchten Führungskräfte, die Vorbilder sind und motivieren können – auch in schwierigen Zeiten.

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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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