Bremen - Die Bremer Landespolitik schaltet sich in die Probleme beim örtlichen Stahlwerk von Arcelor-Mittal ein. Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) sprach mit Arbeitsdirektor Jens Loock über die Lage. Das Unternehmen hat ab Januar Kurzarbeit für etwa ein Drittel der 3500 Mitarbeiter angekündigt. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und den Auszubildenden eine Perspektive zu geben, sagte ein Sprecher der Senatorin am Freitag.

Auch der CDU-Abgeordnete und ehemalige Bürgermeisterkandidat Carsten Meyer-Heder forderte politische Unterstützung für das Werk. Die Arbeitsplätze im Bremer Stahlwerk gelte es ebenso zu erhalten wie die industriellen Kompetenzen in der Stahlfertigung, sagte er.