BREMEN - Zum gerechten Teilen der Lebensgrundlagen auf dieser

Welt gibt es nach den Worten des leitenden Bremer Theologen Renke

Brahms keine Alternative. „Letztlich wird sich auch in den großen

Zusammenhängen nur etwas ändern, wenn sich diese Logik in den

politischen und wirtschaftlichen Abkommen durchsetzt“, sagte Brahms


am Sonntag im zentralen Eröffnungsgottesdienst zur 50.

Kampagne für das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ in

Bremen. Dabei kritisierte er, dass es derzeit auch in Deutschland an

Gerechtigkeit fehle.

„Wir bekommen es nicht einmal im eigenen Land hin, dass die Schere

zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird“, mahnte Brahms und

sprach von einem „Trauerspiel“. Die 50. Spendenaktion für „Brot für die Welt“ steht unter dem

Motto „Es ist genug für alle da“. Dieser Satz fordere die Politik und

jeden Einzelnen zu einem radikalen Wandel auf, erläuterte die Bremer

Kampagnen-Beauftragte Angela Hesse. In diesem Jahr sammeln die derzeit

64 Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche für ein

landwirtschaftliches Bildungsprojekt in Papua-Neuguinea.