Bremen/Emden - Mehrere deutsche Werften signalisieren ihre Bereitschaft zu engerer Zusammenarbeit im Marineschiffbau. „Unabhängig von der aktuellen Diskussion haben wir immer gesagt, dass wir offen sind für Gespräche über mögliche Konsolidierungsszenarien“, sagte der Sprecher von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), Stefan Ettwig. „Dies gilt aber nur, wenn diese wirtschaftlich darstellbar und politisch gewollt sind.“ TKMS-Personalvorstand Oliver Burkhard twitterte, Konsolidierung mache gegebenenfalls Sinn. „Sprechen dazu auch.“ Laut NDR wollen Lürssen (Bremen/Lemwerder), TKMS (u.a. Emden) und German Naval Yards Gespräche über die Zusammenlegung des Marineschiffbaus führen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann reagierte positiv. „Eine starke Vernetzung der drei großen Marine-Werften wäre der nächste Schritt, um diese Technologie im Land zu halten und international wettbewerbsfähiger zu werden.“