Bremen - Terminalbetreiber Eurogate richtet sich auf die Abfertigung immer größerer Containerschiffe ein. In diesem Jahr sollten die ersten Schiffe für 23 000 Standardcontainer (TEU) an die Reedereien ausgeliefert werden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Michael Blach, in Bremen.

Eurogate fertigt bislang in zwölf Häfen in sechs Ländern Container ab. In Deutschland betreibt die Firma Terminals in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. Für 2019 wird eine leichte Zunahme beim Umschlag erwartet, nachdem die Abfertigung 2018 um 2,2 Prozent auf 14,1 Millionen TEU gesunken war.

Dabei steigerte der Containerterminal in Wilhelmshaven den Umschlag um 18,3 Prozent auf 655 790 Standardcontainer. Trotzdem ist der 2012 eröffnete Jade-Weser-Port noch weit von seiner Zielkapazität von 2,7 Millionen TEU entfernt. „Wir planen weiterhin mit zweistelligen Wachstumsraten in den kommenden Jahren“, sagte Blach. Der Tiefwasserhafen sei für die Containerriesen besonders einfach zu erreichen.

Der Gewinn der Eurogate-Gruppe sank 2018 auf 67,3 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte er wegen Einmaleffekten 85 Millionen Euro betragen. Die Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG mit Hauptsitz in Bremen hatte Ende 2018 mehr als 8000 Mitarbeiter, davon 4600 in Deutschland.