BREMEN/GANDERKESEE - Die Bürgermeister von Bremen, Delmenhorst,
Ganderkesee, Verden, Achim und Oyten haben eine Initiative für den
Erhalt des Bremer Mercedes-Benz-Standorts gestartet.
Wie die Bremer
Senatskanzlei am Montag mitteilte, schrieben die sechs
Stadtoberhäupter gemeinsam einen Brief an den Vorstandsvorsitzenden
der Daimler AG, Dieter Zetsche. Darin fordern sie Zetsche auf, bei
möglichen Produktionsverlagerungen alle maßgeblichen Faktoren mit in
die Abwägung über arbeitsplatzrelevante Maßnahmen einzubeziehen.
In dem Brief heißt es wörtlich: Mercedes-Benz ist für Bremen und
die gesamte Region mit seinen rund 13.000 Mitarbeitern der größte
private Arbeitgeber. Bremen ist eine Mercedes-Stadt und ist bestrebt,
im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass Mercedes in der
Region optimale Produktionsbedingungen vorfindet.
Die Bürgermeister
machten klar, dass auch viele kleine und mittelständische Unternehmen
aus der Zuliefererindustrie auf das Bremer Mercedes-Werk angewiesen
sind. Zudem verwiesen sie darauf, dass das Bremer Werk stets eine hohe
Produktivität gehabt habe.
