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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Umweltminister treffen sich zum Wolfsgipfel

05.06.2018

Bremen /Hannover /Berlin Deutschlands Umweltminister machen den Ärger mit dem Wolf zur Chefsache. Beim dreitägigen Treffen ab Mittwoch in Bremen beraten die Länder mit dem Bund, wie man künftig mit dem für Nutztiere gefährlichen Jäger umgehen will. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) weist auf das französische Modell. Dort dürfen in diesem Jahr 40 Wölfe geschossen werden, um die Zahl der Tier-Risse in den Griff zu bekommen.

Ein breites Bündnis von 19 Verbänden aus dem ländlichen Raum schlägt vor der Umweltministerkonferenz Alarm. Gemeinsam fordert das „Aktionsbündnis Forum Natur“, „dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes haben muss“, damit „die Weidetierhaltung flächendeckend erhalten bleibt“. Das Verbändebündnis schlägt eine „Regulierung“ des Wolfsbestandes vor. Bereits jetzt existiere in Deutschland „eine Wolfspopulation von über 1000 Tieren, deren Zahl jährlich „um über 30 Prozent exponentiell“ wachse. Nutztierhalter verlangen eine „grundlegende Neujustierung“ durch „Beweislastumkehr“ für die hohen Schäden, die sie durch Wolfsrisse erleiden. „Zukünftig muss eine Entschädigung bereits dann erfolgen, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden kann“, heißt es.

Niedersachsens Umweltminister Lies will das Bremer Gipfeltreffen für eine Bundesratsinitiative nutzen. Die wichtigsten Punkte: Obergrenze für Wölfe (Lies: „Vorausgesetzt, der günstige Erhaltungszustand ist erreicht“) nach französischem Modell, besserer Herdenschutz sowie eine enge Kooperation mit Polen, da von dort die meisten Wölfe kommen. Lies will den günstigen Erhaltungszustand „jedes Jahr überprüfen“, weil sich dann die Möglichkeit ergebe, „die Population besser zu managen und ein weiteres Anwachsen zu begrenzen“.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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