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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bremen will mit Seilbahn hoch hinaus

02.02.2019

Bremen Schnapsidee oder fortschrittliches Nahverkehrskonzept? Pläne des Bremer Wirtschaftsressorts, den Verkehr über den Bau einer Seilbahn zu entlasten, sorgen für Diskussionen in der Stadt.

Wie Wirtschaftsstaatsrat Ekkehart Siering (SPD) jetzt erläuterte, sehen die Überlegungen vor, das Straßenbahndepot im Stadtteil Gröpelingen mit dem Kopf des Europahafens zu verbinden, um die Überseestadt besser anzubinden. Dazwischen sollen mehrere Haltepunkte eingerichtet werden, u.a. am Einkaufszentrum Waterfront.

Die gesamte Strecke könnte knapp 4,7 Kilometer lang werden. Die Gondeln würden teilweise in 60 Metern Höhe schweben. Vorbild könnte eine Seilbahn in Berlin sein, die 2017 zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) errichtet wurde und die Stadtteile Marzahn und Hellersdorf miteinander verbindet.

Im März soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die u.a. die Rentabilität eines solchen Projekts in Bremen ermitteln soll. Nach Schätzungen des Wirtschaftsressorts würden sich die Kosten der Seilbahn auf 70 bis 75 Millionen Euro belaufen. Bis zu 6000 Menschen könnten pro Stunde durch das Verkehrsmittel bewegt werden, so Siering. Sollten sich die Pläne als machbar erweisen, könnte die Seilbahn eventuell schon Ende 2021 fertig sein.

„Eine Seilbahn hat viele Vorteile“, sagte Siering. Im Wirtschaftsressort gehe man davon aus, dass eine Seilbahn günstiger gebaut werden könne als eine Straßenbahnverbindung, die die Grünen ins Spiel gebracht hatten. Sie dürfte sich auch schneller rentieren und könnte zudem touristisch neue Perspektiven eröffnen.

Während Carsten Meyer-Heder, Spitzenkandidat der Bremer CDU, die Seilbahn-Pläne begrüßte, hält die Linke sie zum jetzigen Zeitpunkt für überflüssig. Aus Sicht von Linken-Politikerin Claudia Bernhard hat eine Straßenbahnverbindung für die Überseestadt absolute Priorität.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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