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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nach Entgleisung In Bremen: Züge müssen eingleisig durch Nadelöhr

07.02.2020

Bremen Der am Dienstag am Bahnhof Bremen-Neustadt entgleiste Güterzug ist seit Donnerstag geborgen. Mit Normalität im Bahnverkehr ist aber noch lange nicht zu rechnen.

Gleise, Weichen, Oberleitungen und der Bahnsteig waren bei dem Unfall beschädigt worden. Die zweigleisige Stelle an der Weserbrücke war blockiert. Fast zwei Tage lang ging zwischen Bremen und Delmenhorst auf der Schiene nichts mehr.

Das zweite, unbeschädigte Gleis wurde am Donnerstag wieder freigegeben – und muss jetzt die doppelte Last an Zügen aushalten. „Es ist wie auf der Autobahn, wenn statt zwei nur noch eine Spur zur Verfügung steht“, beschreibt eine Bahnsprecherin das Nadelöhr. Das Gleis müsse jetzt beide Fahrtrichtungen bedienen, sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr. „Die Einschränkung der Kapazität hat es schon in sich.“

Bahnreisende, die mit der Deutschen Bahn (DB) oder der Nordwest-Bahn (NWB) unterwegs sind, sollten sich vor der Reise über Verspätungen und Ausfälle informieren. Die Reparaturen könnten Wochen dauern. Zur Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht.

Fahrgäste, die aufgrund des Unfalls Züge nicht erreichen oder nicht reisen konnten, sollten sich an die Kundencenter der DB oder der NWB wenden, heißt es. Auch online gibt es jeweils die Möglichkeit, Fahrgastrechte-Formulare auszufüllen. Ob Erstattungen möglich sind, müsse individuell geprüft werden.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern derweil an. Zuständig ist die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen in Bonn. Drei Experten haben sich die Unfallstelle bereits angesehen. Bevor der Abschlussbericht vorliege, könne es aber bis zu einem Jahr dauern. „Wir müssen ganz unterschiedliche Faktoren untersuchen“, sagt ein Behördensprecher. Neben Untersuchungen am Zug und den Waggons würden unter anderem auch die Oberbauten und die Signalanlagen überprüft.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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