BREMEN/OLDENBURG - Der insolvente Osnabrücker Autozulieferer Karmann und der Oldenburger Energiekonzern EWE haben am Dienstag in Bremen das gemeinsam entwickelte Elektroauto "E3" offiziell vorgestellt.

Das Fahrzeug komme angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen genau zum richtigen Zeitpunkt, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) in Bremen, wo ein Prototyp für eine Probefahrt bereit stand. "Wir brauchen wie bei der Windenergie und der Biomasse den Technologievorsprung." Der "E3" soll Strecken von rund 170 Kilometern zurücklegen können und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde erreichen.

Karmann soll für EWE zunächst acht bis zehn Elektroautos produzieren, mit denen der Energieversorger vor allem deren Einbindung in das Stromnetz erforschen will. Karmann hofft dagegen, ein neues Geschäftsfeld erschließen zu können. In den nächsten zwei Jahren müssten Grundsatzfragen geklärt werden, sagte Sprecher Christian Eick. "Es reicht nicht, ein bestehendes Auto zu nehmen und den Motor einfach durch eine Batterie zu ersetzen." 2012 könnte die Serienproduktion beginnen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in Ihrer NWZ.

Bilder vom Elektroauto