BREMEN - Verkehrsteilnehmer, die auf der A 1 in Richtung Hamburg oder nach Hannover fahren wollen, müssen ab Freitag Geduld aufbringen. Wegen Sanierungsarbeiten an der Weserbrücke werden die Richtungsfahrbahn Hamburg und die Abbiegespur nach Bremen-Hemelingen bis voraussichtlich Anfang November komplett gesperrt. Auf der Gegenfahrbahn in Richtung Osnabrück stehen dann nur jeweils zwei Spuren zur Verfügung.

Da Feuchtigkeit und schädliche Tausalze in die tragende Konstruktion der Weserbrücke eingedrungen sind und bereits Abdichtungen beschädigt haben, müssen die Sanierungsarbeiten zeitnah erfolgen. Nach Angaben von Martin Ernsing, Abteilungsleiter für den Brücken- und Ingenieurbau im Bremer Amt für Straßen und Verkehr, sei die Verkehrssicherheit sonst nicht gewährleistet. Auch würden weitere Schäden drohen.

Um die Baumaßnahmen zügig durchziehen zu können, wird zwölf Stunden am Tag gearbeitet. Die letzte große Sanierung der Weserbrücke erfolgte 1991. Alle 15 bis 20 Jahre sei eine Sanierung erforderlich, erklärte Martin Ernsing.

Behinderungen gibt es auf der A 1 auch Richtung Osnabrück. Wegen des sechsspurigen Ausbaus wird der Verkehr zwischen Dreieck Ahlhorn und Cloppenburg zweispurig am Baustellenbereich vorbeigeführt. Richtung Osnabrück folgen weitere Baustellen.

Zusätzlich müssen Autofahrer bei ihren Planungen an diesem Wochenende eine Vollsperrung der A 1 zwischen Bockel und Stuckenborstel berücksichtigen. Zwischen Sonnabend, 21 Uhr, und Sonntag, 9 Uhr, wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über ausgeschilderte Strecken umgeleitet. Die Auffahrt Stuckenborstel ist in Fahrtrichtung Bremen von Freitag, 31. Juli, bis Mittwoch, 5. August, gesperrt.


Sanierung unter www.senatspressestelle.bremen.de