BREMEN/STUTTGART - Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat in seinem Werk Bremen unzulässigerweise Krankendaten gespeichert. Es habe sich um einen Einzelfall aus dem Bereich Werkssicherheit im

April 2008 gehandelt, bestätigte das Unternehmen am Mittwoch einen

Bericht von „Radio Bremen“.

Dem Sender war eigenen Angaben zufolge

eine CD mit Daten von 40 Mitarbeitern geschickt worden. Diese habe


Informationen etwa über Krankheitsdauer und Krankheitsgründe

enthalten, die man nach Angaben des anonymen Zusenders problemlos

einzelnen Kollegen habe zuordnen können. Daimler erklärte,

Führungskräfte seien wegen der Datenschutzverletzung ermahnt worden.