BREMEN - Meeresschützer haben die Einführung

strengerer Umweltstandards für Schiffe gefordert. Die

Aktionskonferenz Nordsee (AKN) mit Sitz in Bremen stellte am Dienstag in Hamburg eine Studie vor, die „erschreckend hohe“ Emissionswerte beim Seeverkehr aufzeigte.

Demnach wurden in der Nord- und Ostsee

2005 insgesamt Emissionen von mehr als 47 000 Tonnen Schwefeloxid,


138 000 Tonnen Stickoxid und 3265 Tonnen Feinstäube von Schiffen

freigesetzt. Ursache seien die schlechten Treibstoffe und technischen

Standards an Bord. Das Gutachten erfasst die Seeverkehre von und zu

18 deutschen Häfen, darunter Bremerhaven, Hamburg und Rostock.