Bremen - Das Bremer Mercedes-Werk erhält ein weiteres Modell. Wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte, soll künftig das neue GLC Coupé in der Hansestadt produziert werden.

Das neue Modell wurde vor wenigen Tagen auf der New York International Autoshow erstmals öffentlich vorgestellt. Nach Angaben eines Sprechers soll die Markteinführung des GLC Coupé im Herbst beginnen. Zum Start der Serienfertigung in Bremen machte er keine Angaben.

Neben dem GLC Coupé soll – wie berichtet – in diesem Jahr mit dem C-Klasse Cabriolet noch ein weiteres Modell erstmals in Bremen vom Band laufen. Nach Angaben des Standortverantwortlichen Peter Theurer soll die Produktion für dieses Modell im Spätsommer starten. Insgesamt würden dann mit diesen beiden neuen Fahrzeugen zehn Modelle in der Hansestadt gefertigt.

Durch die neuen Modelle erhält der Standort auch 200 neue und unbefristete Arbeitsplätze, teilte der Autobauer weiter mit. Die Stellen würden mit bisherigen Leiharbeitern des Werks besetzt, hieß es. Laut Unternehmensangaben hat Mercedes in Bremen rund 12 500 Mitarbeiter und gilt damit als größter privater Arbeitgeber im Nordwesten.

„Das ist ein tolles Zeichen für die Belegschaft und die Region“, sagte Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender des Bremer Werks, zu der Übernahme der 200 Leiharbeitskräfte. „Alle Leiharbeiternehmer, die länger als zwölf Monate am Standort Bremen tätig sind, erhalten mit dieser Vereinbarung eine klare Zukunftsperspektive“, sagte er. „Wir gewinnen weiter an Flexibilität und entlasten gleichzeitig unsere Mannschaft“, erklärte Theurer.


Der Mercedes-Standort Bremen ist Leitwerk für die globale Produktion der C-Klasse. Dies beinhaltet auch Investitionen von mehr als 750 Millionen Euro bis 2019 in die Modernisierung und den Ausbau des Werkes. 2015 liefen 324 131 Fahrzeuge in Bremen-Sebaldsbrück vom Band – so viele wie an keinem anderen Daimler-Standort auf der Welt.