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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Rasteder Unternehmen sieht große Chancen mit neuem Partner

16.08.2016

Rastede /Frankfurt Der Luft- und Raumfahrtzulieferer Broetje-Automation aus Rastede ist an einen chinesischen Investor verkauft worden. Wie die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) als Haupteigentürmer am Montag in Frankfurt mitteilte, übernimmt der chinesische Mischkonzern Shanghai Electric Group das Unternehmen mit seinen rund 850 Mitarbeitern. Auch der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr als Minderheitsgesellschafter und weitere Co-Investoren hätten ihre Anteile veräußert.

Schon mehrere Besitzer

Broetje-Automation (BA) ist 1979 aus dem traditionsreichen Rasteder Unternehmen August Brötje für Maschinenbau und Heiztechnik hervorgegangen. Einige Jahre später wird der Firmensitz nach Wiefelstede verlegt.

2003 kauft die Claas-Gruppe die Firma. Der Landmaschinenkonzern veräußert BA 2012 an die Deutsche Beteiligungs AG. 2015 legt Broetje-Automation seine Standorte in Wiefelstede und Jaderberg am neuen Sitz in Rastede zusammen.

Der Transaktionswert wurde mit 200 Millionen Euro angegeben. Dabei werde ein Kaufpreis von 173,5 Millionen Euro von den Käufern an die Verkäufer gezahlt, teilte Shanghai Electric mit. Die Verträge seien am Sonnabend unterzeichnet worden.

„Shanghai Electric ist unser Wunschpartner, da er die unabhängige Entwicklung des Unternehmens in den Schlüsselmärkten Europa, USA, Japan, Russland und insbesondere China unterstützen wird“, sagte Bernd Schröder, Geschäftsführer von Broetje-Automation. „Management und Mitarbeiter freuen sich darauf, die großen Chancen in unserer Industrie gemeinsam zu nutzen.“ Nach Angaben eines DBAG-Sprechers sind bei Broetje-Automation selbst keine Veränderungen geplant.

BA produziert unter anderem Nietmaschinen und -anlagen, mit denen große Elemente eines Flugzeugs wie Rumpf, Flügel und Cockpit aus Metall oder Kohlefaser automatisch genietet, gefügt und montiert werden.

Der Finanzinvestor DBAG war zuletzt über den Fonds „DBAG Fund V“ mit 77 Prozent an den Ammerländern beteiligt. Dürr und das Unternehmensmanagement von Broetje hielten jeweils elf Prozent an dem Unternehmen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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