BRüSSEL - BRÜSSEL/AP - Die Brüsseler Wettbewerbshüter haben gegen den früheren deutschen Chemieriesen Hoechst und zwei weitere Konzerne (Atofina, Akzo Nobel) ein Bußgeld von 217 Millionen Euro wegen Kartellbildung verhängt. Die EU-Kommission in Brüssel erklärte gestern, es sei erwiesen, dass die Konzerne über Jahre hinweg unerlaubte Preisabsprachen getroffen und den Markt untereinander aufgeteilt hätten. Die Konzerne hätten von spätestens 1984 bis 1999 auf dem Markt für Monochloressigsäure ein Kartell gebildet. Hoechst wurde zur Zahlung eines Bußgelds von 74 Millionen Euro aufgefordert. Die Firma existiert allerdings nicht mehr und gehört jetzt zum einstigen Konkurrenten Sanofi.
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