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– Große Anerkennung für ihre zehnjährige Arbeit mit Wasserbüffeln in der Landschaftspflege fanden die Sandkruger Züchter Rita und Peter Biel bei ihrem einwöchigen Besuch in Bulgarien.Das drückte sich insbesondere in der Einladung durch den Rektor der Technischen Universität Varna, Prof. Dr. Ovid Farhi, aus, der sich sehr für die Einsatzvariante interessierte, den in Bulgarien sehr verbreiteten Wasserbüffel nicht nur als Milch- und Fleischlieferanten zu züchten, sondern auch im Natur- und Landschaftsschutz einzusetzen. Auch wenn der Schwerpunkt vorerst noch nicht im Naturschutz liegen wird, so sein Stellvertreter Mitko Dimitrakiev, schlug er doch eine Zusammenarbeit der Wissenschaftler seiner ökologischen Fakultät mit der Universität Cottbus vor, die bereits mit der Hatter Büffelfarm kooperiert.
Eine enge und intensive Zusammenarbeit wurde auch mit der Präsidentin der Vereinigung der bulgarischen Büffelzüchter in Shumen, Prof. Dr. Marina Tzankova, vereinbart. Gemeinsam mit dem Gastgeber, dem Büffelzüchter und Unternehmer Plamen Tschernev, wurde eine Zusammenarbeit vereinbart, die sowohl wissenschaftliche Forschung als auch die Lieferung von Wasserbüffeln nach Deutschland beinhaltet.
Die wissenschaftliche Leiterin im landwirtschaftlichen Institut der Abteilung Ernährung und Haltung von Wasserbüffeln in Shumen richtete Prof. Dr. Hilmar Zeigert, Oldenburg, ehemaliger Präsident des Deutschen Büffelverbandes, ihre besonderen Grüße aus und sagte ihm ihre volle Unterstützung bei der Vollendung des gemeinsam mit Peter Biel erarbeiteten ersten Fachbuches in deutscher Sprache über den „Wasserbüffel in der Welt und in Deutschland“ zu und wird einige Arbeiten ihres Forschungsinstituts zur Verfügung stellen.
Sie freute sich besonders darüber, dass erstmals nach dem EU-Beitritt ihres Landes auch Wasserbüffel des Typs Murrah ins Oldenburger Land geliefert werden. Noch im Mai werden in einem ersten Transport 40 Wasserbüffel aus Bulgarien nach Apen ins Ammerland gebracht, um dort in einem neuen Projekt der Hatter Büffelfarm in Zusammenarbeit mit der dortigen Kommune die Landschaftspflege zu optimieren. Neun Tiere werden anschließend nach Cottbus gebracht, um dort ein von der Universität wissenschaftlich begleitetes Landschaftspflegeprojekt zu beginnen.
Mehr Informationen unter www.bueffel-farm.de
