Cloppenburg - Mehr als 40 Interessierte sind der Einladung der Stadt Cloppenburg gefolgt, bei der zweiten Denkwerkstatt, in der eine Stadtmarke Cloppenburg weiterentwickelt werden sollte, mitzuwirken. Die Teilnehmer arbeiteten mit viel Kreativität an Ideen für die Zukunft der Stadt, resümierte Klaus Niemann, Sprecher der Stadt, zufrieden.

Im Rahmen der Denkwerkstatt wurden auch erste Ergebnisse einer Befragung unter 650 Studenten aus der Region vorgestellt. „Die Ergebnisse zeigen uns, dass gerade bei der Gruppe der Hochqualifizierten dringender Handlungsbedarf besteht. Viele kennen die Stärken unserer Stadt nicht und können sich nicht vorstellen, bei uns zu leben und zu arbeiten“, so Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU). Das sind angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels alarmierende Zeichen. „Cloppenburg zu einer starken Stadtmarke zu machen, ist deshalb eine wichtige Zukunftsinvestition“, so Prof. Dr. Stefanie Wesselmann von der Hochschule Osnabrück, die die Studie erstellt hat und den Stadtmarkenprozess begleitet.

Auf Grundlage der Ergebnisse der ersten Denkwerkstatt wurde aus Sicht ganz konkreter Zielgruppen weiter nach Highlights gesucht: Was ist beispielsweise einer jungen Mutter beim Umzug nach Cloppenburg wichtig? Auf welchen Wegen und nach welchen Informationen sucht ein Absolvent eines Maschinenbaustudiums nach einem Arbeitgeber? Wie können die heimischen Firmen ihn gewinnen? Oder wie gelingt es Cloppenburg, einen niederländischen Radtouristen zum Besuch der Innenstadt zu motivieren?

„Wir sind stolz darauf, dass so viele Cloppenburger an der Zukunft unserer Stadt mitwirken und die kreativen Ideen aus den zwei Denkwerkstätten sind für uns ein großer Fundus und Ansporn“, bilanzierte Stadtmarketing-Chef Jan Kreienborg.