„Zuhörer kriegen erst was auf die Ohren“, (NWZ  vom 12. Januar 2013)

Ernst und bedrohlich ist die Lage für die betroffenen Anwohner des geplanten Windparks Kündelmoor in Bösel. An der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative nahmen erwartungsgemäß der Bürgermeister Hermann Block und ein Großteil des Böseler Gemeinderates teil, welche die Veranstaltung kommentarlos hinnahmen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen den Verantwortlichen vermittelt werden konnten. (...) Hinzu kommt, dass hinter dem ganzen Projekt Windpark Kündelmoor nicht der Gedanke einer sauberen und vernünftigen Energiewende steckt, sondern einzig und allein die Geldgier des Menschen (einziger feststehender Gewinner des Böseler Windparks wäre ein ortsfremder Investor). Dieser Windpark wird viele Familien ins Unglück stürzen. Die Entfernung von den einzelnen Wohnhäusern zu den riesigen Windkraftanlangen ist einfach viel zu gering. (...) Uns tut es in der Seele weh, wenn wir merken, dass unsere Bedenken aufgrund der auf uns zukommenden gesundheitlichen Belastungen von Mitgliedern des Gemeinderates belächelt werden. Es wird so getan, als gäbe es diese Belastungen nicht (...). Wir werden für immer unter den Folgen leiden müssen. Darum appellieren wir an die Gemeinderatsmitglieder: Macht dem Wahnsinn ein Ende, bevor es zu spät ist. (...) Schon in der Bibel steht geschrieben: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

Susanne Hemmen, Magdalena Tholen, Heinz und Marion Thyen, Theodor Gelhaus, Marion Oldenburg, Heiner Tholen, Peter Oltmanns Bösel