Wildeshausen - „Hilfe zur Selbsthilfe – eine begleitende Patenschaft für Flüchtlinge, ist das für mich vorstellbar?“ Viele Gemeinden und Städte in der Nachbarschaft machen mit begleitenden Patenschaften für Flüchtlinge sehr positive Erfahrungen, berichtet Kristiane Helter vom Projekt „Willkommen – Miteinander in Wildeshausen“.
Die freiwilligen Helfer betreuen alleine oder zu zweit eine Person oder mehrere Menschen, die Starthilfe in der neuen Umgebung benötigen. Das Projekt „Willkommen – Miteinander in Wildeshausen“ (Stadtverwaltung als Träger des Projektes, die Freiwilligenagentur „Misch mit“, die Initiative „Willkommen in Wildeshausen“ und die Flüchtlingssozialarbeit) arbeitet gerade einen Rahmen aus, in dem auch in der Kreisstadt „begleitende Patenschaften“ entstehen sollen.
Für November ist ein Informationsabend geplant (Termin steht noch nicht fest). Dabei werden Paten aus einer Nachbargemeinde über ihre Erfahrungen berichten. Viele Fragen sollen geklärt werden: Was bedeutet begleitende Patenschaft? Wie kann ich als Pate Hilfe zur Selbsthilfe geben – in einem überschaubaren Rahmen? Bin ich versichert? Wo kann ich Hilfe und Unterstützung bekommen?
Bürger können sich so ein Bild davon machen, ob sie als begleitender Pate Starthilfe leisten möchten und können. Vorbereitet und bei Bedarf begleitet und betreut durch die Wildeshauser Freiwilligenagentur kann es dann losgehen.
Rita Manietta, Leiterin des Fachbereichs Soziales der Stadt Wildeshausen, und Thorben Kienert, Leiter der Freiwilligenagentur, betonen die Wichtigkeit der Rahmenstruktur: „Wer eine begleitende Patenschaft für Flüchtlinge in Wildeshausen übernimmt, soll für diese Aufgabe Sicherheit und Rückhalt bekommen und muss nicht auf sich selbst gestellt sein.“
