Etzel - Die Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx hat sich bei der Staatsanwaltschaft Aurich nach dem Stand der Ermittlungen in Sachen Ölunfall erkundigt. Die Bürgerinitiative hält auch die vom Landesbergamt angeordneten Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Kavernengelände für nicht ausreichend. Zweifel hegt die Bürgerinitiative, ob die von IVG Caverns benannte Ursache zutrifft. Wie könne aus einem Rohr mit geringem Innendurchmesser in 20 Stunden so viel Erdöl austreten, fragt die Bürgerinitiative. In gleicher Angelegenheit fragt die Bürgerinitiative auch Wirtschaftsminister Olaf Lies.
Franz Kreutzburg, Vorsitzender der Bürgerinitiative: „Der Platz wurde ohne wesentliche Änderungen vom LBEG wieder freigegeben, statt ihn bis zur Klärung zu verplomben, und die IVG geht an der Unfallstelle mit Hochdruck der ganz normalen Arbeit nach. Man könnte den Eindruck haben, dass irgendwie noch gar nichts ermittelt wurde.“ Deshalb habe man die Fragen der Bürgerinitiative der Staatsanwaltschaft übermittelt.
Die Bürgerinitiative fragt sich im Übrigen auch, warum das Landesbergamt die IVG nicht damit beauflagt hat, Stickstoff anstatt Öl beim Kavernenbau zu nutzen. Es könne nicht sein, dass hier einem Unternehmen freie Wahl dabei gelassen wird, mit welchen Methoden es eine Kaverne baut, so die Bürgerinitiative. EWE betreibt Erdgas-Kavernen mit Stickstoff.
