Hude - Innerhalb kürzester Zeit hatte Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew am Freitag noch einige Kilo an Körpergewicht zugelegt. Das ansonsten sportlich-schlanke Gemeindeoberhaupt zeigte am Freitagnachmittag deutliche Rundungen unter dem Mantel. Für den guten Zweck wurde er anlässlich des Jubiläumsfestes „25 Jahre Huder Wochenmarkt“ in Kartoffeln aufgewogen. Und damit möglichst viele Säcke in der gegenüberliegenden Waagschale landeten, hatte Lebedinzew mit ein paar zusätzlichen Gewichten nachgeholfen.
Am Ende waren es mehr als 100 Kilo Kartoffeln, bis die Waage endlich anschlug. Heiko Pohlmann moderierte das Spektakel.
Die Erdfrüchte gehen als Spende an die Ausgabestelle der Huder Tafel, wie auch die Spenden, die Marktbesucher für den Erwerb eines 2,5 Kilo-Kartoffelsacks in die Büchse warfen. Das Geld wird ebenfalls in Lebensmittel für die Tafel investiert, wie auch der Erlös der Straßentombola, deren Lose reißenden Absatz fanden.
Schon gleich zu Beginn herrschte am Freitag Hochbetrieb auf dem Jubiläums-Wochenmarkt, der mit zahlreichen zusätzlichen Aktionen und Angeboten aufwartete.
Der Wochenmarkt hat sich in Hude sehr gut entwickelt. Auch wenn nicht gerade Jubiläum gefeiert wird, ist der Markt jeden Freitag super frequentiert, wie Marktmeisterin Silvia Schubert berichtete. Und davon profitieren wiederum die Geschäfte im Ortszentrum.
„Es gibt kaum einen Markt in der Region, der so gut läuft“, sagte Schubert. „Wir bieten auch Einiges“, fügte sie hinzu. Etliche Händler seien von Anfang an dabei: „Sie kennen ihre Kunden und sie kennen Hude.“
Es sei ein schönes Gefühl zu sehen, wie sich der Markt so gut entwickelt habe, sagte Hudes Wirtschaftsförderer Roland Arndt, der 1990 die Aufgabe hatte, den Wochenmarkt ins Laufen zu bringen. Er erinnerte an die Diskussion über den Standort Schützenplatz oder Bahnhofsvorplatz.
Der Bahnhofsvorplatz sei die richtige Wahl gewesen. Arndt war seinerzeit der erste Marktmeister, später folgte Fokko Heyn, bis Silvia Schubert die Regie für den Gewerbe- und Verkehrsverein übernahm.
