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BUND muss sich für den Erhalt der Fläche einsetzen

Betrifft:

„Entdeckertour um den Teichrosen-See“, NWZ vom 14. Juli

Naturschutz ist u.a. die nachhaltige Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft. Er umfasst damit auch die Gesamtheit der Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung wild lebender Tiere und Pflanzen, ihrer Lebensgemeinschaften und Lebensräume. Die Erhaltung dieser Lebensräume sollte für den BUND höchste Priorität haben.

Die Erschließung einer der letzten unberührten Flecken in Barßel führt zur Zerstörung des so dringend benötigten Lebensraums der dort heimischen Tiere und Pflanzen. Nur der Tatsache, dass dieser Ort bisher übersehen wurde, ist es zu verdanken, dass sich hier neben der Stockente die Krickente und die seltene Reiherente heimisch fühlen. Es gibt in und um Barßel reichlich Möglichkeiten, Tiere zu beobachten und die Natur zu genießen. Warum muss dieses Kleinod auch noch geopfert werden? Lärm, Abfall und Hundekot sind nur einige Dinge, mit denen die Natur fertig werden muss. Durch die Pflasterung der Deichkrone hinter dem Mühlenteich ist dieser Fläche schon genug Belastung zugemutet worden. Auch die Niederung südlich des Sees gehört zu der schützenswerten Fläche. Kiebitz, Bekassine und Schnepfe werden hier regelmäßig gesichtet.

Liebe Bürger der Gemeinde Barßel, kämpft um die Erhaltung eines der letzten Rückzugsgebiete für unsere wild lebenden Tiere. Lasst es nicht zu, dass dieser Lebensraum zerstört wird.

Hans-Josef Osterkamp

26676 Barßel
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