Mit einem riesigen Berg guter gebrauchter Kleidungsstücke überraschten die Sprecherinnen des Regionalen Unternehmerinnen-Netzwerkes RUN, Karin Engelmann und Kristiane Rohenkohl, die Mitarbeiter im Second-Hand-Shop der Diakonischen Werke Himmelsthür in Wildeshausen. Etwa 500 Kilogramm konnten Uwe Böhnke, Jörg Arendt-Uhde und Hermann Wegner entgegennehmen. „Wir denken nicht nur an unsere Unternehmen, sondern wollen uns in der Region auch sozial engagieren“, erklärten die RUN-Frauen. Böhnke, Betriebsstättenleiter der Werkstatt für behinderte Menschen, betonte, dass die Kleiderspenden nicht ins Ausland gehen. Gute Kleidungsstücke würden vor Ort aufgearbeitet und zum Kilopreis von 7,50 Euro zum Verkauf angeboten. Der Reinerlös wiederum komme Fördermaßnahmen zugute.

Im Zuge dieses Projektes der RUN-Unternehmerinnen hatte übrigens Ingrid Böckmann, Inhaberin der Firma Deco-Träume, einen Weihnachtsbaum für die Himmelsthür-Bewohner geschmückt.

Mit dem Beginn der Adventszeit ist inzwischen ein kleiner Wettbewerb entstanden, wer den größten, wer den schönsten Weihnachtsbaum vor der Tür hat. Dabei mischt auch die Wildeshauser Discothek „Fun Factory“ kräftig mit. Nach Angaben des Managements steht der größte Weihnachtsbaum im Landkreis vor der Disco: der 13,5 Meter hohe Riese dient zugleich als weithin sichtbarer Wegweiser.

Zu den beliebten Wettbewerben im Oldenburger Land gehört auch der Luftballon-Weitflug. Beim Sommerfest der Diakonischen Werke Himmelsthür banden viele Besucher ihre Karten an Ballonschnüre. Auf einer der Schriftstücke, die zurückkamen, stand der Absender „Mama Eger“. Steffen Eger, Sohn von Landrat Frank Eger, hatte die Karte ausgefüllt. Seine Mutter Katrin wusste nichts von ihrem Glück und zählt nun zum Kreis der Gewinner, denn der Ballon wurde im niederländischen Slagharen gefunden.

Den vergangenen Donnerstag wird sich Familie Möser dick im Kalender anstreichen: Nach der Wahl von Willi Möser zum Ersten Stadtrat von Wildeshausen präsentierte Tochter Corinna (17) ihrem Vater stolz nach erfolgreich bestandener Prüfung ihren Führerschein.


Trotz gegenteiliger Bekundungen haben viele Politiker bereits die Kommunalwahl 2006 im Hinterkopf. Landauf, landab sagen Bürgermeister, ob sie wieder antreten – oder nicht. Zuletzt erklärte sich Hudes Bürgermeister Axel Jahnz (SPD). Andere halten sich noch zurück, darunter auch Landrat Frank Eger (SPD). Aber manchmal hilft auch ein Blick ins Internet. Die Adresse („Domain“) „www.eger2006.de“ wird bereits freigeschaltet.