BURHAVE - BURHAVE - Die Leistungsträger der Gemeinde Butjadingen wollen ihre Kräfte bündeln. Ziel ist es, „auf Augenhöhe als Mitgesellschafter der gemeindeeigenen Touristik-GmbH die Dinge zu regeln“. Es nütze nichts, in den Aufsichtsrat aufgenommen zu werden, machten die Mitglieder des Vereins Touristik Butjadingen während der Jahreshauptversammlung im „Butjadinger Hof“ deutlich. Ein gemeinsames Forum, in das sich alle Gesellschafter aus Butjadingen einbringen können, wird angestrebt.

Wie sich die Leistungsträger (Vermieter, Gastronomen, Gewerbetreibende) einbringen können, bedarf der Klärung. Der Verwaltungsausschuss hatte beschlossen, dass sich die Gemeinde mit den Leistungsträgern an einen Tisch setzen und ein Büro zur Vermittlung hinzuziehen sollte. Der Verein Touristik Butjadingen erklärte sich einstimmig bereit, sich an einem entsprechenden Gutachten zu beteiligen. Der Touristik-Verein beschloss, maximal 5000 Euro für Gutachter-Kosten bereitzustellen. Bei der Auftragsvergabe soll dem Verein, der für die Leistungsträger eintritt, Einsicht in die Angebote sowie ein Mitspracherecht eingeräumt werden. Wie Ansgar Manal, kommissarischer Geschäftsführer der Touristik-GmbH, mitteilte, liegen drei Bewerbungen vor. Das höchste Angebot bezifferte er auf 19 500 Euro. Das aber sei nur der erste Schritt, betonte er.

Einmütigkeit herrschte auch bei den Vorstands-Neuwahlen. Für drei weitere Jahre wurde der Vorsitzende Wolfgang Mette in seinem Amt bestätigt. Rund 20 Teilnehmer wählten Rainer Stoffers zum neuen 2. Vorsitzenden. Sie bestätigten auch Schriftführerin Birgit Nöckel, Kassenwart Andreas Schrott sowie die Internet-Beauftragte Renate Buchholz in ihren Ämtern. Beisitzerin Brunhilde Wedelstädt bekommt Unterstützung: Ingo Krüger ist neue im Beirat.

Wolfgang Mette wies die Kritik an den Leistungsträgern zurück. Richtig sei vielmehr, dass die Leistungsträger bislang vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien. „Ein Mitspracherecht wird uns nicht eingeräumt“, sagte Wolfgang Mette. Der Touristik-Verein habe klare Zielrichtungen festgelegt.

Gebhard Schild rief im Zuge der Diskussion zu mehr Gelassenheit auf. Die Mitglieder wollen nun das Urteil des Gutachters abwarten.