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Schifffahrt Die „Cap San Diego“ ist zurück in Hamburg

Detlef Glückselig

Butjadingen/Bremerhaven/Hamburg - Seit Mitte März lag das Museums- und Eventschiff „Cap San Diego“, auf dem die ehemalige Butjadingerin Ann-Kathrin Cornelius das Sagen hat, in Bremerhaven im Trockendock. Nun hat der frühere Stückgutfrachter wieder an seinem angestammten Liegeplatz in Hamburg festgemacht.

Klasse erneuert

Die Klasse (das ist eine Art Schiffs-TÜV) der „Cap“ ist erneuert worden. Dafür waren zahlreiche Arbeiten notwendig, die bei Bredo Dry Docks in Bremerhaven erledigt wurden.

Insgesamt wurden während des knapp vierwöchigen Aufenthalts im Dock 10 Tonnen Stahl verbaut, 2200 Liter Farbe für die Außenhaut verstrichen und 27 Tanks und 38 Bilgen gereinigt, inspiziert und zum Teil neu konserviert. Zudem wurden mehr als 2000 Wanddickenmessungen vorgenommen.

Die Arbeiten haben 1,4 Millionen Euro gekostet. Ann-Kathrin Cornelius ist die Frau, die diese Investition verantwortet. Die 29-Jährige ist seit Februar 2018 die Geschäftsführerin der Cap San Diego Betriebsgesellschaft

Am Freitag hat die 159,40 Meter lange „Cap San Diego“, die am 15. Dezember 1961 nach einer Bauzeit von acht Monaten bei der Deutschen Werft AG in Hamburg-Finkenwerder vom Stapel lief, bei Bredo ausgedockt und Kurs Hamburg genommen. Am Samstagmorgen lag sie wieder ganz in der Nähe der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen.


Alles gut gelaufen

Insgesamt seien alle im Dock in Bremerhaven vorgenommenen Instandhaltungsmaßnahmen erfolgreich verlaufen, heißt es in einer Pressemitteilung der Cap San Diego Betriebsgesellschaft. Der Verlauf der Arbeiten belege den guten Erhaltungszustand des Schiffes. Die „Cap San Diego“, deren Klasse für fünf Jahre erneuert wurde, werde noch viele Jahre den Hamburgern als Symbol und seetüchtiges Denkmal erhalten bleiben.

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