BUTTELDORF - Die Geschäftsstelle Altenhuntorf der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd wird am 30. Juni geschlossen. Dieser Beschluss sei „nach reiflicher Überlegung“ von Vorstand und Aufsichtsrat gefasst worden, teilt Vorstandsmitglied Wilhelm Rippen mit. Den Kunden steht ab 1. Juli dann die Bankstelle Bardenfleth als nächstgelegene zur Verfügung. Die Öffnungszeiten dieser Geschäftsstelle werden entsprechend ausgeweitet, so Rippen.
Als Gründe für die Schließung führt Rippen die „stark zurückgegangenen Kundenfrequenzen“ in den Bankstellen durch die fortschreitende Technisierung der Bankgeschäfte an, außerdem die „geringen Entfernungskilometer“ (fünf) zwischen den Bankstellen Altenhuntorf und Bardenfleth. „Wir haben bei jeder Gelegenheit betont, dass eine Bankstelle nur so lange ihre Existenzberechtigung hat, wie sie wirtschaftlich und vom Umfeld her für die Bank tragbar ist“, unterstreicht Rippen. In Altenhuntorf werden derzeit 1031 Kunden betreut, davon haben 625 ein Konto.
Die Nahversorgung der Einwohner im Gebiet rund um Butteldorf habe sich nach Erkenntnissen der Bank „immer stärker von Altenhuntorf in Richtung Bardenfleth, Elsfleth und Oldenburg“ bewegt. Da die Bargeldversorgung in den genannten Orten sichergestellt ist, habe dies ebenfalls für die Schließung in Altenhuntorf gesprochen.
Für die Kunden bringe dieser Schritt lediglich einen „etwas längeren Weg“ als Nachteil mit sich, ansonsten würden sich nur Vorteile ergeben durch die Aufwertung der Bankstelle Bardenfleth, erklärt Rippen. Denn neben den bekannten Mitarbeiterinnen Sandra Schindler und Wilfriede Abeler, zuständig für den Schalterservice, sitzt auch die Privatkundenberatin Tanja Wittje in Bardenfleth. Für die Landwirte und alle weiteren Firmen- und Gewerbekunden steht außerdem weiterhin die Prokuristin Monika Bahlmann zur Verfügung.
Durch die Zusammenlegung der Bankstellen wächst in Bardenfleth der Kundenstamm auf rund 2400. Damit wird diese Geschäftsstelle der Raiffeisenbank die drittgrößte hinter Brake (Weserstraße) und Berne.
