Stuttgart/Bremen - Neue Modelle und die in den vergangenen Jahren angestoßenen Sparmaßnahmen haben Daimler im ersten Quartal zu einem Gewinnsprung verholfen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Drittel auf 2,9 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Wachstumsstrategie, Produktoffensiven und Effizienzprogramme zahlten sich aus, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Unterm Strich blieb für den Konzern mit gut zwei Milliarden Euro fast doppelt so viel Gewinn wie im Jahr zuvor. Den Umsatz steigerte der Autohersteller um 16 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro.

Der Anstieg im Ergebnis war überwiegend auf die gutlaufenden Geschäfte in der Pkw-Sparte zurückzuführen. Mit fast 460 000 verkauften Autos in den ersten drei Monaten des Jahres hat Daimler einen Rekordabsatz eingefahren. Gefragt waren vor allem die Kompaktmodelle, sportliche Geländewagen sowie die maßgeblich in Bremen gebaute C-Klasse, die nach Angaben von Werkleiter Andreas Kellermann Rekordverkäufe einfahren konnte.