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Rückblick Cappeln ist finanziell gesund

Bodo Meier

CAPPELN - Zufrieden blickt Cappelns Bürgermeister Reinhold Grote (CDU) auf das Jahr 2010 zurück. Und das mit Recht. Die Gemeinde hat sich gut entwickelt. Sie ist finanziell gesund und die Einwohnerstatistik fällt ebenfalls positiv aus.

So stieg die Einwohnerzahl gegenüber 2009 um 56 auf nunmehr 6771. Auf Platz eins liegt der Ortsteil Bokel (+56) gefolgt von Tenstedt (+42) und Sevelten (+13). Schlusslichter sind Cappeln (-47), Schwichteler (-14) und Warnstedt (-3). Stellt man die Geburten und Sterbefälle gegenüber, bleibt ebenfalls eine positive Bilanz. Den 53 Gestorbenen stehen 78 Geburten gegenüber. Allerdings schlossen 2010 mit 30 „Ja-Worten“ sechs Paare weniger als im Vorjahr den Bund fürs Leben.

Bauwillige Familie

Diese insgesamt positive Entwicklung sei auch dem guten Angebot an bauwilligen jungen Familien geschuldet, so Grote. Die Verwaltung konnte 103 Bauanträge (91 in 2009) und Bauanzeigen dem Landkreis zur Bearbeitung weiterleiten. Davon waren 38 Wohnhäuser (34), 30 landwirtschaftliche Bauvorhaben (42) und 14 gewerbliche Bauten (6). Den zahlreichen Bauwilligen stünden in der Gemeinde Cappeln reichlich Baugrundstücke zur Verfügung. Allein in Sevelten „nördlich Vosshöge“ gingen 30 Bauplätze über den Tisch.

Viele Bewerber

In „Cappeln-Süd“ waren es 18. Von den 22 erschlossenen Grundstücken an der Oldenburger und Magdeburger Straße sind bereits zwölf zugesagt. Für Elsten laufen die Planungen für 15 Grundstücke. Derzeit geben sich die Bewerber um die Plätze die Klinke in die Hand, freut sich der Bürgermeister. Und um so mehr zeigt sich Grote über den Beschluss des Rates auf seiner letzten Sitzung erfreut: Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten dem Kauf von Grundstücken im Wert von rund 825 000 Euro zu. Gewerbetreibende finden noch Grundstücke im Cappelner Gewerbegebiet „Großer Kamp“ und „Cappeln-Süd“. In Elsten und Schwichteler sei auch noch Fläche vorhanden.

In den Tief- und Straßenbau flossen 2010 mehr als 613 000 Euro. Allein der Ausbau der Nordenbrocker Straße verschlang 230 900 Euro. Viel Geld investierte die Gemeinde auch in Kindertagesstätten (St. Peter und Paul 450 000 und St. Marien 100 000 Euro) sowie in die Grundschule Cappeln (60 000 Euro), in die Grundschule Sevelten-Elsten (71 400 Euro) und in die Haupt- und Realschule Cappeln (9 500 Euro).

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