CAROLINENSIEL - Ein Auto mit „links“ hochheben, seinen Schatten einfrieren und davonspazieren, Sand tanzen lassen, Töne sichtbar machen, den Kopf verlieren oder im Astronautentrainer testen, welche Belastungen ein Astronaut oder Jetpilot aushalten muss – all das ist möglich: Warum und wie das funktioniert, ist ab Juli im historischen Bahnhof, vormals Diskothek „Atlantis“, in Carolinensiel erlebbar: Dort öffnet am 6. Juli „Phänomania Carolinensiel“ die Pforten.

Bereits im vergangenen Jahr begannen die Umbauarbeiten: Geschäftsführer Daniel Jarackas investiert mehr als 500 000 Euro, um das historische Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken (die NWZ berichtete). „Ich habe 20 Jahre lang Urlaub in Carolinensiel gemacht – als Tourismusregion bietet sich die Gegend für solch ein Projekt geradezu an“, sagt Jarackas, der bereits in Essen, Peenemünde und Suhl Phänomanias betreibt.

Mehr als 220 000 Besucher im Jahr zählen die Ausstellungen, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. „Diesen erfolgreichen Trend wollen wir in Carolinensiel fortsetzen“, sagt Jarackas.

Zur Eröffnung erwarten die Besucher 80 interaktive Experimentierstationen zum Ausprobieren. Inspiriert ist das naturwissenschaftliche Erlebniszentrum von den Ideen des Physikers Frank Oppenheimer, des Pädagogen und Philosophen Hugo Kükelhaus und natürlich des Physikers Albert Einstein, die alle zu Lebzeiten zur aktiven Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften aufriefen.

Einsteins Ausspruch „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information“ ist deshalb Leitsatz von Phänomania. „Es ist für uns selbstverständlich, dass alle Versuche und Exponate interaktiv sind und den Besucher zum Forschen und Entdecken einladen“, sagt Jarackas. Dabei bedeute interaktiv nicht Knöpfe drücken und auf ein Ergebnis warten, sondern testen, staunen und begreifen.


Phänomania Carolinensiel wird ab dem 6. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Mehr Infos unter

www.phaenomania.de