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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Cewe glänzt mit Ausbildungsideen

21.11.2013

Oldenburg Betriebe müssen ihre Eigenmarke profilieren, um ein attraktiver Arbeitgeber für Auszubildende zu sein – unter diesem Tenor stand die vierte Preisverleihung des NWZ -Innovationspreis „PIA“ am Mittwochabend in der Oldenburger Exerzierhalle, bei der der Oldenburger Fotospezialist Cewe den 1. Platz belegte.

„PIA ist ein Forum für erfrischende Ideen“, befand NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim vor rund 90 Gästen. Der Innovationspreis sei geschaffen worden, um junge Menschen zu fördern und Ausbildungsideen bekannt zu machen – „das Echo zeigt, dass wir damit Bedürfnisse erfüllen.“ Die vielen guten Bewerbungen sprächen auch für die Region, so Seelheim.

Alle Berichte, Bilder und Videos von der Pia-Auszeichnung in einem Spezial

„Für mich gehört diese Firma zu den beeindruckendsten im Nordwesten“, sagte NWZ -Geschäftsführer Ulrich Gathmann in seiner Laudatio für die Cewe Stiftung & Co. KGaA. Der Fotospezialist setzte in seiner Bewerbung nicht auf die Auszubildenden, sondern auf die Ausbilder, indem diese besonders gefördert werden. „Wir glauben, dass diese Facette noch mehr in den Mittelpunkt gehoben werden sollte.“

Platz zwei verlieh Laudator Heiko Henke, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg, in einer launigen Darbietung an die Stadtlander GmbH aus Zetel (Kreis Friesland). Henke demonstrierte mit Jonglierbällen die Technik, die Stadtlander-Azubi Lukas Jäschke sich selbstständig angeeignet hatte.

Waskönig + Walter konnte den dritten Platz für sich verbuchen. Das Unternehmen aus Ramsloh (Kreis Cloppenburg) hatte verstärkt Frauen für technische Berufe begeistert. Laudator Berndt Wozniak (Geschäftsführer der Arbeitsagentur Oldenburg/Wilhelmshaven) lobte auch das Engagement der Auszubildenden in sozialen Netzwerken.

Der Jury gehörten außerdem an: Christa Hallmann-Rosenfeldt (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Dr. Thomas Hildebrandt (Oldenburgische IHK), Dorothee Jürgensen (DGB Oldenburg/Wilhelmshaven), Jürgen Lehmann (AGV Oldenburg).

In einer Talkrunde erörterte Rüdiger zu Klampen, Leiter der NWZ -Wirtschaftsredaktion, die Herausforderungen, der sich Ausbildungsbetriebe derzeit bei der Suche nach gutem Personal stellen müssen. „Kleine und auch mittelständische Unternehmen müssen darauf schneller reagieren, als größere“, erklärte Jürgen Lehmann vom Arbeitgeberverband. Dorothee Jürgensen vom Deutschen Gewerkschaftsbund ergänzte, dass die Qualität der Ausbildung meist stimme, „aber die Betriebe müssen an ihrem Image arbeiten“. Ein Schlüssel dafür seien die Ausbilder. Deren Ausbildung müsse intensiviert werden, forderte IHK-Geschäftsführer Dr. Thomas Hildebrandt. Sie müssten Jugendlichen Strukturen geben, ihnen aber auch Freiräume lassen, um sich selbst zu entfalten und kreativ zu entwickeln. „Ausprobieren und Lernen sollte den jungen Leuten Spaß bereiten“, sagte er.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wirtschaft 
  www.nwzplay.de 

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