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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Fotodienstleister Cewe: Oldenburger peilen für 2017 weiteres Wachstum an

24.03.2017

Oldenburg /Frankfurt Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2016 strebt der Oldenburger Fotodienstleister Cewe auch für 2017 ein weiteres ertragsorientiertes Wachstum an. „Unser Ziel ist es, unser Unternehmen Jahr für Jahr wertvoller zu machen und unsere Aktionäre auch künftig an wachsenden Erträgen teilhaben zu lassen“, sagte Vorstandschef Dr. Rolf Hollander am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.

Nachdem das im S-Dax notierte Unternehmen 2016 alle selbst gesteckten Unternehmensziele erreicht oder übertroffen hat, peilt der Vorstand für 2017 einen Umsatz von 585 bis 615 Millionen Euro an. 2016 hatte Cewe den Umsatz um 7,0 Prozent auf 593,1 Millionen Euro steigern können. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll 2017 zwischen 45 und 51 Millionen Euro liegen. 2016 hatte Cewe ein Ebit von 47 Millionen Euro erwirtschaftet (plus 29,2 Prozent).

Als Grund für die etwas zurückhaltendere Prognose nannte Hollander die höhere Mehrwertsteuer auf Fotobücher in Deutschland. Seit 1. Januar 2017 werden Fotobücher nicht mehr mit sieben Prozent sondern mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt. Dies könnte sich negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken.

2016 hatte Cewe vor allem wegen des guten Weihnachtsgeschäfts mit Fotoprodukten den Jahresüberschuss um 35,2 Prozent auf 30,4 Millionen Euro gesteigert. Rolf Hollander zeigte sich erfreut darüber, dass sich Cewe in allen drei Geschäftsbereichen positiv entwickeln konnte. Im Kerngeschäft Fotofinishing bezeichnete er „die Steigerung der Beliebtheit des Fotobuches als Schlüssel“. Zudem hätte der Trend zu höherwertigen Fotoprodukten die gute Umsatzentwicklung geprägt.

Im noch jungen Geschäftsfeld kommerzieller Online-Druck schaffte Cewe erstmals den Sprung in die schwarzen Zahlen. Und im Einzelhandelsgeschäft, das Cewe in Skandinavien und Osteuropa betreibt, habe man die Restrukturierung in Polen erfolgreich abschließen können und schreibe auch hier nun wieder schwarze Zahlen.

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Vom guten Geschäftsjahr 2016 sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll von 1,60 Euro je Aktie auf 1,80 Euro steigen. Es wäre die achte Erhöhung in Folge.

Für Hollander war die Bilanzpressekonferenz am Donnerstag seine letzte. Der 65-Jährige, der seit 1986 für Cewe tätig ist und seit 2002 an der Vorstandsspitze steht, gibt zum 30. Juni sein Amt planmäßig ab. Bereits 2016 war Cewe-Vertriebsvorstand Dr. Christian Friege zu seinem Nachfolger bestimmt worden.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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