CHARLOTTENDORF - Im Wardenburger Ortsteil Charlottendorf und im Großenkneter Ortsteil Halenhorst sind ab sofort schnellere Internetanschlüsse möglich. Ein Technikknotenpunkt, ein sogenannter Kabelverzweiger, wurde dafür von EWE-Tel am Lagerdamm in Charlottendorf-West erschlossen.
Am Verteilerkasten trafen sich nun kürzlich Bürgermeisterin Martina Noske, Werner Albrecht von der DSL-Bürgerinitiative, Thomas Windgassen (Leiter der EWE-Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst), Heiner Gramsch (EWE Netz) sowie Sebastian Wedermann von der Gemeinde Großenkneten. „Der neu erschlossene Kabelverzweiger bedeutet für 134 Haushalte den Zugang zum schnellen Internet“, sagte Thomas Windgassen.
Möglich gemacht hat das auch die DSL-Bürgerinitiative. Sie hatte so viele Aufträge von den Bürgern eingeholt, dass sich der Breitbandausbau gelohnt hat, lobte Heiner Gramsch die Initiative. „Ohne Halenhorst hätten wir nicht die erforderliche Zahl erreicht“, sagte Werner Albrecht.
Eine positive Bilanz zog auch Martina Noske. Sie hatte sich zusammen mit Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko für den Breitbandausbau eingesetzt. „Ein leistungsfähiger Internetanschluss ist heute ein entscheidendes Kriterium für die Attraktivität einer Region. Daher freuen wir uns, dass zahlreiche Haushalte und Unternehmen auf die schnelle Datenautobahn wechseln konnten“, sagte Martina Noske. Die Kunden können im Januar/Februar 2012 freigeschaltet werden.
EWE hat in 2011 40 Kabelverzweiger in Wardenburg in Betrieb genommen, 3860 Haushalte haben die Möglichkeit auf schnelleres Internet. In Großenkneten hat EWE drei Kabelverzweiger an das konzerneigene Glasfasernetz angeschlossen. Mehr als 480 Haushalte profitieren von den neuen Internetmöglichkeiten.
Auch Wardenburgs Ortsteil Littel kann sich freuen. Die EWE-Tel erschließt ohne Inanspruchnahme von Fördergeldern im kommenden Jahr zwei Kabelverzweiger mit VDSL-Technologie.
Die DSL-Bürgerinitiative hatte per Schreiben an alle Interessenten appelliert, einen Anschluss zu beantragen (dieNWZ
berichtete). Rund 184 Haushalte haben somit die Möglichkeit auf schnelleres Internet.Die Bürgermeisterin wird sich bald noch einmal mit Thomas Windgassen treffen, um darüber zu beraten, was mit den übrigen weißen Flecken in der Gemeinde, zum Beispiel Harbern, passieren soll.
