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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Investitionen: Chinesen setzen auf Europa

01.02.2014

Stuttgart /Damme /Lemwerder Chinesische Investoren haben auch im vergangenen Jahr wieder kräftig in Europa zugeschlagen. Insgesamt hatten Käufer aus Fernost 120 Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen übernommen, wie eine am Freitag veröffentlichte Untersuchung der Wirtschaftsberatung Ernst & Young ergab. 2012 waren es 119. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl damit mehr als verdreifacht: 2004 wurden lediglich 34 Abschlüsse in Europa gezählt.

Am meisten interessierten sich die Chinesen für Firmen in der Industrie (24), der Konsumgüterbranche (21) sowie in der Automobilbranche (13). Am spannendsten waren danach deutsche und britische Firmen. Jeweils 25 Unternehmen wurden übernommen, nach 26 Firmen im Vorjahr. Neben dem Gabelstaplerhersteller Kion investierten Chinesen 2013 unter anderem in Conergy Solarmodule und Telefunken Semiconductors.

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Auch im Nordwesten haben sich chinesische Investoren in den vergangenen Monaten verstärkt engagiert. So übernahm der chinesische Zulieferer TMT das Geschäftsfeld Gummi & Kunststoff des deutschen Autozulieferers ZF mit dem zentralen Standort in Damme (Landkreis Vechta).

Zum Jahreswechsel kaufte der deutsch-chinesische Familienunternehmer Patrick Chou mit seiner Firma Betterlife den Rotorblatthersteller SGL-Rotec in Lemwerder (Kreis Wesermarsch) vom Graphitspezialisten SGL Carbon. Und vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sich die chinesische Shandong Ruyi Technology Group die Mehrheit am Wilhelmshavener Herrenmode-Hersteller Peine gesichert hat.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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