CLOPPENBURG - Bereits am Morgen hatten sich einige Dutzend Mitarbeiter in der ehemaligen Patientencafeteria informiert. Dazu kamen Beschäftigte des Emsteker Hospitals.
Von Carsten Mensing
CLOPPENBURG - Der erste Arbeitsschutztag im Cloppenburger St.-Josefs-Hospital ist gestern bei den Mitarbeitern sowie den Angestellten des ebenfalls eingeladenen Emsteker Krankenhauses auf breite Resonanz gestoßen. Bereits am Morgen kamen einige Dutzende Besucher in die ehemalige Patientencafeteria.„Wir haben diesen Tag nicht als Reaktion auf womöglich zu hohe Arbeitsunfall-Zahlen ins Leben gerufen. Wir wollen allerdings versuchen, diese durch Aufklärung so weit wie möglich zu senken und darüber hinaus Prävention zu betreiben“, so Dr. Kirsten Effenberger.
Die Betriebsärztin selbst betreute einen Stand zum Thema „Vermeidung von Nadelstich- und Schnittverletzungen“. Hygienefachpfleger Rudolf Lohmann bot einen Test zur richtigen Händedesinfektion an. Außerdem wurde umfassend über die richtigen Schutzhandschuhe sowie den passenden Hautschutz informiert. „Die Haut ist gerade im Pflegebereich ein empfindliches Organ“, erklärte Effenberger.
Stichwort Haut: Die Berufsgenossenschaft hatte einen Infostand aufgebaut, der u.a. über Seminare zum richtigen Umgang beispielsweise mit der Haut oder dem Rücken informierte. „Viele Mitarbeiter wissen nicht, dass es diese für sie kostenlosen Kurse gibt“, sagte Lohmann.
Die Krankenhaus-Küche hatte unterdessen alkoholfreie Cocktails gemixt, die Abteilung für traditionelle chinesische Medizin bot eine Puls- und Zungendiagnostik an. Auch die ergonomisch richtige Einrichtung eines Arbeitsplatzes wurde demonstriert – Effenberger: „Viele Krankmeldungen kommen auf Grund von Rückenleiden zu Stande“.
