CLOPPENBURG - Am Sonntag, 5. August, läuft zum ersten Mal im Museumsdorf ein Erlebnistag zu alten ostfriesischen Gemüsesorten und historischen Konservierungsmethoden. Zu den Hauptgemüsesorten, die jährlich angebaut wurden, gehörten Kartoffeln, Buschbohnen, dicke Bohnen und Kohl. Damals zog man die geernteten Bohnen auf einen Faden und trocknete sie im Zimmer. So bevorratete man sich für den Winter. Das im Museumsdorf verwendete Saatgut dieser Hauptkulturen stammt hauptsächlich aus Ostfriesland. Hier gibt es noch die Tradition, alte Nutzpflanzen selbst zu vermehren und zu erhalten. Um 12 Uhr referiert der Saatgutbauer Reinhard Ehrentraut aus Rhauderfehn über die Erhaltung regionaler Kulturpflanzen. Zur Stärkung bietet das Museumsdorf einen kräftigen Eintopf aus frischem Gartengemüse an. Um 14.30 Uhr informiert Museumspädagoge Wolfgang Hase über das Einpökeln, Einwecken und Auftrocknen.
Unter Anleitung des Museumsbäckers können Kinder ab sechs Jahren einen Teig kneten, sich ein Brot gestalten und anschließend im historischen Steinofen backen. Treffen ist um 14 Uhr das Backhaus der Wehlburg.
