CLOPPENBURG - Lindern hieß das Ziel einer Radwanderung, die der Cloppenburger Heimatvereins nun durchgeführt hat. Auf dem Weg erfuhren die Mitglieder an verschiedenen Orten viel Interessantes.

In Lindern gab Gästeführer Heinrich Wiechmann Wissenswertes weiter über den Brunnen und zu den Häusern im Umfeld – besonderes Augenmerk legte er auf „St. Katharina von Siena“ und ihr Sandsteinportal, das alte Rathaus, in dem das Heimathaus untergebracht ist, sowie die Uhrmacherwerkstatt der alten „Büters“ und das neue Rathaus. Nach einem Besuch im Gotteshaus, in dem es Erläuterungen zur Gestaltung der Innenausstattung und Renovierung gab, fuhren die Radler weiter nach Liener.

Von der „Klus“ ging es ins Dorfmuseum. Dort demonstrierte Heinrich Otten die Fertigung eines Holzschuhs, während Anton Dröge den unterirdischen Luftgewehr- und K.K.-Stand des Schützenvereins zeigte.

In der „Hermelingschen“ Mühle erklärte der Besitzer den am Modell die Funktionsweise des „Erd-Holländers“ und den Unterschied zu anderen Windmühlen.

Durch die Ortsteile Marren und Garen, in dem die Radfahrer noch etwas über den kleinen und großen „Antonius“ erfuhren, führte der Weg zur Südradde, dem Grenzbach zwischen den Gemeinden Lindern und Lastrup. Nach einem Blick auf das still dahin fließende Gewässer, in dem auch der Bisam zu Hause ist, und über die üppig wuchernde Vegetation der Niederung radelten die Cloppenburger weiter über Roscharden, Bixlag und Schnelten nach Kneheim. Nach einer „Vesper“ fuhr die Gruppe zurück nach Cloppenburg.