CLOPPENBURG - Im Kommuniqué von Maastricht haben die zuständigen Minister aus 32 europäischen Staaten, die europäischen Sozialpartner und die Europäische Kommission vereinbart, die Zusammenarbeit in der Berufsbildung zu verstärken. Das Ziel: Jugendliche sollen die Qualifikationen und Kompetenzen erhalten, die sie in einer globalisierten Welt benötigen. Um diesem Ziel näher zu kommen, verlagern insgesamt fünf Auszubildende der Firmen Blech Wielenberg aus Markhausen, Rehau aus Visbek (Kreis Vechta) und Vogelsang aus Essen ihren Ausbildungsplatz für fünf Wochen ins europäische Ausland. Die BBS Technik in Cloppenburg übernimmt dabei die Aufgabe, die für diesen Austausch notwendigen Fördergelder bei der Europäischen Union über das Programm Leonardo Da Vinci zu beantragen und den Schüleraustausch in Spanien zu organisieren.

Wenn die angehenden Feinwerkmechaniker/Industriemechaniker Robert Boxhorn, Markus Genschel, Rüdiger Künnen, Stephen Tapken und Michael Wielenberg in Sevilla (Andalusien) ankommen, werden sie nach der Teilnahme an einem Intensivkurs in Spanisch ihre Ausbildung in spanischen Betrieben und Berufsschulen fortsetzen.

In Zusammenarbeit mit den Berufsfachschülern Metall der BBS Technik arbeiten die Auszubildenden in Sevilla bei dem diesjährigen Austausch an dem Projekt „Rundbiegemaschine“.

Die Vermittlung von Grundbegriffen der spanischen Sprache mit dem notwendigen beruflichen Fachvokabular und die landeskundliche Vorbereitung übernimmt Lehrer Hubert Meyer.

Nach ihrer Rückkehr werden die Auszubildenden während einer Gesamtkonferenz den Ausbildern der beteiligten Firmen, ihren Eltern und den Kollegen der BBS Technik über ihre Erfahrungen in Spanien berichten. In einer Feierstunde erfolgt anschließend die Übergabe der Europässe „Mobilität in Europa“. Dieser Europass zeichnet die Schüler aus und dokumentiert ihnen berufliche Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz.