Cloppenburg/Emstek - Mit Empörung hat die Geschäftsführung der Vion Emstek GmbH auf eine Berichterstattung der Nordwest-Zeitung vom 24. März reagiert. „Der in dem Artikel unterstellte Straftatbestand ist falsch und geschäftsschädigend“, sagt Geschäftsführer Bernd Janssen.

Die NWZ hatte berichtet, dass nach einer Razzia des Hauptzollamts Osnabrück unter anderem bei Vion Personen angetroffen worden seien, die nicht mit korrekten Papieren ausgestattet und illegal beschäftigt waren und sich auf Informationen aus der Fleischbranche berufen. Das dementiert Vion, das mit seinem Schlachthof in Westeremstek angesiedelt ist, vehement.

Anders als behauptet beschäftige Vion keine illegalen Arbeitskräfte. Es habe auch keine Razzia des Hauptzollamts Osnabrück gegeben, so Vion in einer Pressemitteilung am Sonntag. Bernd Janssen bekräftigt: „Vion beschäftigt nur Mitarbeiter, die in Deutschland ordentlich gemeldet und sozialversichert sind.“ Auch die externen Dienstleister, die per Werkvertrag Arbeiten im Unternehmen übernehmen, seien vertraglich verpflichtet, diese gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Außerdem würden die Dienstleister regelmäßig durch unangekündigte Kon-trollen vom Unternehmen und durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Auftrag von Vion kontrolliert. Diesbezügliche Versäumnisse würden als erstes bei Vion direkt auffallen und sofort abgestellt, so der Geschäftsführer Bernd Janssen.

„Durch eine einfache Anfrage hätte sich die Zeitung diese Schlagzeilen sparen können“, sagt Vion-Pressesprecher Karl-Heinz Steinkühler.